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Designbranche vereint sich, um auf die globale Flüchtlingskrise aufmerksam zu machen

Die Existenz der Designbranche basiert auf der Tatsache, dass wir alle ein Zuhause haben, in dem wir leben. Aber was passiert, wenn wir diesen Ort, an dem wir uns ein Leben aufgebaut haben, verlassen müssen?

Globale Flüchtlingskrise

Diese Frage wird Lucie Kaas im Vorfeld des Weltflüchtlingstages am 20. Juni erneut stellen. Diese Frage beantworten einige der angesehensten Namen der Designbranche wie Studiopepe, Norm Architects, Space Copenhagen, Sebastian Herkner, Søren Rose, Masquespacio und viele andere.

Während der Ausgabe 2020 von „3daysofdesign“ beteiligte sich Lucie Kaas mit einer Installation unter dem Titel „When we leave our homes, where do we go?“ Die Marke nutzte diese Designveranstaltung als Plattform, um die Aufmerksamkeit auf die globale Flüchtlingskrise zu lenken. Die Installation wurde gemeinsam mit Jens-Peter Brask kuratiert; 15 verschiedene Künstler steuerten Werke bei, die auf eine 60 cm große Kokeshi doll gemalt wurden – eine Form, die für die Marke Lucie Kaas von zentraler Bedeutung ist. Die Werke wurden über Bruun Rasmussen, Skandinaviens führendes Auktionshaus, versteigert. Der gesamte Erlös wurde an den Dänischen Flüchtlingsrat gespendet.

Die ursprüngliche Kampagne im Jahr 2020 war ein Erfolg, doch die Notlage von 79,5 Millionen Menschen – Tendenz steigend – besteht weiterhin. In diesem Jahr, im Vorfeld des Weltflüchtlingstages am 20. Juni, wird das Konzept erweitert, indem verschiedene Akteure der Designbranche in einer digitalen Kampagne zusammengebracht werden. Sie werden eine einfache Frage beantworten, nämlich was ein Zuhause für sie bedeutet. Ihre Gedanken werden im Laufe des Monats Juni im Rahmen einer digitalen Kampagne veröffentlicht, um das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen.

Menschen, die durch eine karge Landschaft gehen, während im Hintergrund Rauch aufsteigt.
Ein Kind in einem gestreiften Hemd steht neben einem blauen Wassertank mit der Nummer 9, neben weißen Behältern und einer Orange auf der Spitze.

Zusätzlich zu den Reflexionen der Teilnehmer werden Ressourcen und Informationen zur Verfügung gestellt, um weitere Einblicke in die Krise zu gewinnen. Parallel dazu spendet Lucie Kaas 20 % aller Online-Erlöse im Juni an den Dänischen Flüchtlingsrat.

"Als wir uns intern mit der globalen Flüchtlingskrise beschäftigten, lag die Zahl der weltweit vertriebenen Menschen bei 70 Millionen - zehn Monate später waren es bereits 79,5 Millionen und die Zahl steigt weiter. Es ist ein sehr politisiertes Thema, aber wir hoffen, dass je mehr Menschen informiert werden, desto mehr Empathie und Verständnis entsteht."

Sagt Geschäftsführerin Ellora Rasmussen

Flüchtlinge und Vertriebene gehören heute zu denjenigen, die bei der Erfüllung der Ziele und Bestrebungen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (SDG) am weitesten zurückliegen. Partnerschaften sind der Schlüssel, um diese Lücke zu schließen. Lucie Kaas ist der Ansicht, dass es in der Verantwortung der Unternehmen liegt, einen Sozialvertrag zu schließen, und ist stolz auf die breite Unterstützung für die Initiative.

Teilnehmer:

Katrine Goldstein, Norm Architekten (DK)
Ana Milena Hernández Palacios & Christophe Penasse, Masquespacio (ES)
Arielle Assouline-Lichten, Slash Objects (US)
Elaine Lu & Vincent Lim, Lim+Lu (HK)
Christian Troels (DK) Søren Rose (DK/US)
Sebastian Herkner (DE)
Judith Achumba-Wöllenstein, Akuko Studio (UK)
Arianna Lelli Mami & Chiara Di Pinto, Studiopepe (IT)
Morten Kaaber, Papierkollektiv (DK)
Signe Bindslev Henriksen & Peter Bundgaard Rützou, Raum Kopenhagen (DK)

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Ein Mann hält ein Schild mit der Aufschrift "Helfen Sie uns